Sonntag, 15. Juli 2007

Was machst du so?

Ein Chatroom, eine Disco, die Einkaufsstraße, der Hörsaal oder ein x-beliebiger anderer Ort kann Schauplatz einer alltäglichen Szene sein: Eines einfachen Gespräches. Konversation, der Antrieb der Forschung, alltäglicher Bestandteil des Lebens und selbstverständlich wie der Sonnenaufgang. Man redet über dies, man redet über das und irgendwann wenn der tote Punkt einer Konversation erreicht ist und alles was man gerne in irgendeiner Form zum Ausdruck bringen will gesagt wurde kommt ein Satz, bestehend aus vier Worten, der an sich den Lauf der Welt wieder Spiegelt. Eine einfache Konstruktion aus Buchstaben und Leerzeichen, die Interesse da vortäuscht wo Gesprächsinhalt mangelt, die da Überbrücken soll, wo Themen frei haben.

Egal ob alte Freunde die sich nach Äonen wieder treffen oder zwei Fremde die auch eine Ewigkeit ohne gegenseitige Kenntnis vom anderen glücklich existiert haben, die folgende Floskel hat jeder schon einmal gehört und (viel schlimmer eigentlich) selbst schon mal von sich gegeben. Die Rede ist vom guten alten:

„Was machst du so?“

Sicherlich mag es verdutzen, so einen Aufwand wegen einer einfachen, dummen, kleinen Redewendung zu machen, aber es geht hier nicht um das „Was machst du so?“ an sich sondern um das was dahinter steht…

Müssen wir denn immer irgendetwas machen? Egal ob Arbeiten zum Geld verdienen oder Musik um zu entspannen, ständig „machen“ wir was. Menschen schreiben Blogs und regen sich über Kleinkram auf, kaufen Häuser, treiben Firmen in den Ruin, pflanzen Bäume, erfinden Nutella und stellen Erwartungen. Erwartungen an jeden von uns, dass er auch gefälligst etwas tun oder machen soll. Das gibt Halt, das gibt Sicherheit. Schließlich machen ja alle irgendetwas, irgendwie. Das ist der Lauf der Zeit und der Mittelpunkt des modernen Lebens. Die Menschen machen, sie machen in Immobilien, sie machen Musik, sie machen vielleicht mal das Richtige, sie machen aber ganz bestimmt mal das Falsche und vor allem machen sie sich die Erde Untertan.

All das machen sie, und noch viel mehr, ihr Leben lang. Und am Lebensabend, weiß keiner mehr wie am Morgen die Sonne aufging, wie Strahlen zeitweise den Tag erhellten, aber auch Dinge Schatten geworfen haben. Am Abend ist all das egal, weil der Tag zu Ende ist. All das was man den Tag über gemacht hat ist nun unwichtig. An einigen Abenden wird darüber geredet. Und ich hoffe, dass ich eines Tages, wenn ich gefragt werden: „Was machst du so?“ voller fug und recht behaupten kann „Was ich mache? Ganz einfach, ich lebe!“

Sonntag, 8. Juli 2007

Nachdem ich gestern auf der Rheinkultur bei der Backstageführung wieder den Donots über den Weg gelaufen bin, ist mir einmal eingefallen, dass ich da mal ein Interview geführt habe, für das legendäre Plug In Magazin. Da die Ausgabe für welche das Intervie geplant war allerdings nie erschienen ist, habe ich mich kurzer Hand entschlossen, das ganze einfach mal hier zu veröffentliche, damit es nicht in meinem Privatarchiv cergammelt. Viel Spass damit:

Hoschi fragt nach:

Interview mit den Dontos

Samstag 29. Juli 2006, ich stehe auf einer kleinen Wiese mitten in der Eifel, nahe Gipperath. Das ganze Spektakel nennt sich „Auf Gesat“ und findet in diesem Jahr schon zum vierten mal statt. Das besondere diesmal: der Main Act sind Donots. Und ich werde sie interviewen. Nach einer Wartezeit von 1x John Q. public + 1x Project54 + ½x Soma ist es endlich soweit und die Herren aus Ibbenbühren Rock City sind bereit mich zu empfangen. Nachdem ich zusammen mit Sveno vom Tourmanager hinter die Bühne ins exklusive Donots Zelt geführt wurde, treffe ich auch schon auf Ingo, den Sänger der Kapelle. Nachdem die groben Formalitäten, wie zum Beispiel „wollt ihr ein Bier“ geklärt wären, ruft er sich noch Bassit Jan-Dirk zur Seite und wir lassen uns gemütlich im Gras hinter dem Bierwagen nieder.

Sveno: „Bevor wir anfangen, noch eine kleine Frage: wie findet ihr unser Bier hier?“

Ingo: „Bitburger? Ich finds gut!“

Jan-Dirk: „Es ist auf jeden Fall im oberen Drittel der deutschen Biere anzusiedeln.“

Ingo: „und eine nette Abwechslung zu dem üblichen Becks, was man sonst immer im Backstagebereich findet.“

Jan-Dirk: „deswegen heißt es ja wohl auch Becks-stagebereich.“

*es wird geschmunzelt*

Hoschi: „Ok, kommen wir nun zum eigentlichen Interview. Als kleine Vorwarnung: ich habe so was noch ne gemacht, ihr seid also meine Versuchskaninchen. Da wir gerade so schön beim Thema Nahrung sind, Ich habe gehört, ihr seid alle Vegetarier…“

Ingo: „…ausser Alex!...“

Hoschi: „…ausser Alex. Was hat euch dazu gebracht, auf Fleisch zu verzichten?“

Ingo: „Also bei mir war es ein eher gesundheitlicher und ethischer Hintergrund. Ich fühle mich einfach besser, seid dem ich kein Fleisch esse. Jedes mal wenn ich an so einem Tiertransport vorbei fahre, denke ich immer an die armen Viecher und kann mir nicht vorstellen so etwas zu essen. Tiere haben ja auch irgendwie ihren eigenen Charakter.“

Hoschi: „Zitat Pulp fiction: ‚Da müssten wir hier aber über ein ganz charmantes Schwein reden’. Kommt daher auch euer Engagement für PETA2?“

Jan-Dirk: „Sicherlich. Wir haben schon viel mit der PETA2 unternommen und haben auch schon auf Konzerten gespielt, deren einnahmen für die PETA2 gespendet wurden.“

Hoschi: „Habt ihr denn auch schon über den Schritt zu Veganer nachgedacht?“

Jan-Dirk: „Da kommt wieder der gesundheitliche Aspekt mit ins Spiel. Als Vegetarier ist es einfach, sich ausgewogen zu ernähren. Aber ich habe von meiner Biologielehrerin damals in der schule erfahren, dass es Stoffe gibt, wie zum Beispiel in Eiern, die man nicht ohne Tiere erzeugen kann. Hinzu kommt, dass Veganer sein ein teuerer Spaß ist, da die Lebensmittel zumeist teuerer sind. Und nur Müsli wird auf Dauer auch langweilig.“

Ingo: „So ist es. Ich habe zwar Respekt vor jedem, der das knallhart durchzieht, aber für mich wäre das nichts.“

Hoschi: „Wo wir gerade beim Thema Gesundheit sind. Habt ihr angesichts der Hitzewelle auch daran gedacht Günther mitzubringen?“

Ingo (lacht): „Gute Frage. Da haben wir die Tage noch drüber diskutiert, auf welchem Festival Günther noch mal dabei war. Es war…“

Alle drei: …rock am See ’99.“

Ingo: „Aber so ein Günther wäre noch eine Anschaffung.“

Jan-Dirk: „Auch für eine Club Tour wäre das recht witzig. So ein Günther mit dem Wasserschlauch. In so kleinen Clubs geht es ja auch wenn’s kalt ist meist recht heiß her.“

Ingo: „Dann ist das hier jetzt ein offizieller Aufruf an all die Leser eures Magazins: Alle Günthers der Welt, meldet euch bei uns.“

Hoschi: „Grundkenntnisse im Umgang mit dem Schlauch erwünscht.“

Ingo/Jan-Dirk (lachen)

Hoschi: „Aber Clubtour ist auch schon das perfekte Stichwort für die nächste Frage: Vermisst ihr es eigentlich mit Beatsteaks durch die kleinen Clubs zu ziehen? Für 16 DM eintritt mit selbstgemalten Plakaten?“

Jan-Dirk: „Wir haben ’99 mit einer Ska Band in Wien vor 50 Leuten gespielt. Und es hat uns trotzdem einen riesen Spass gemacht.“

Ingo: „Ja, man mag einfach keinen Schritt, keinen Auftritt missen. Ich bin froh über jeden Schritt, den wir gemacht haben und ich denke, da spreche ich für alle.“

Jan-Dirk: „Es bringt ja auch nichts da hinterher zu heulen, auch wenn’s schön war.“

Ingo (ironisch): „Früher war alles besser“ (alle lachen)

Jan-Dirk: „Es ist ja nun mal leider auch so, dass die Veranstalter, so wie viele, hingegangen sind und das DM-Zeichen einfach gegen ein €-Zeichen ausgetauscht haben. Aber wenn die Kosten für den Veranstalter steigen ist nun mal auch die traurige Konsequenz, dass er ebenfalls seine Preise erhöht.“

Kasel von nicebandights.de (mischt sich ein): „Hier für das Interview. Wisst ihr was man auch nicht mag hier? Hier mag man keine Kacker!“ (Verschwindet im Backstage Dixi)

(alle lachen)

Hoschi: „Wie ist es denn eigentlich mit den Club-Shows? Euer Sommer ist ja eher Festival und Open-Air lastig, wird es noch mal eine Club-Touer geben? Vielleicht sogar verbunden mit dem Release einer neuen Platte?“

Ingo: „Also wenn wir die Arbeiten an der neuen Platte fertig haben, dann wird es auf jeden fall eine Release-Party geben und sehr wahrscheinlich auch eine passende Tour. Die zweite Hälfte von 2006 steht auch ganz unter dem Motto aufnehmen. Wir haben uns ja auch schon mehrfach Häuser gemietet und unser ganzes Equipment hin gekarrt und haben jetzt schon so 40 Demos am start. Das werden natürlich noch mehr und dann müssen wir uns mal die besten raus picken.“

Hoschi: „Und ab wann dürfen wir uns ca. auf die neue Scheibe freuen?“

Jan-Dirk: „Nächstes Frühjahr sollte sie am Start sein.“

Hoschi: „Da sind wir ja mal gespannt. Ich hoffe euch ist klar, dass ihr unseren Lesern gegenüber jetzt ein großes Versprechen gegeben hat, das ihr hoffentlich zu halten gedenkt. Aber weiter im Text. Ich habe hier ne Frage von einem Interview geklaut, das der Kasel mal vor Jahren mit eich geführt hat.“

Jan-Dirk: „Verstehe ich das richtig? Du coverst also gerade ein Interview?“

Hoschi (lacht): „Ja, kann man so sagen. Aber ich interpretiere es eher ein wenig neu. Es geht um folgendes, ich nenne euch den Namen einer bekannten Kapelle und ihr sagt mir einfach, was ihr davon haltet.“

Hoschi:“ Muff Potter“

Jan-Dirk: „Wir wohnen ziemlich in der Nähe von denen. Sind ziemlich gute Freunde von uns. Die neue Platte ist in meinen Ohren die beste deutsche Platte überhaupt.“

Ingo: „Da habe ich nichts mehr zu ergänzen.“

Hoschi: „Jupiter Jones“

Ingo: „Das verhält sich ähnlich wie Muff Potter. Ich finde sowohl die Musik als auch die Leute, die sie machen gut. Das hat man ja leider auch nicht immer. Übrigens heißt Justus Jonas von den drei ??? bei uns jetzt auch Jupiter Jones, wie im englischen Original.“

Kasel (mischt sich wieder dazwischen): Und im Rechtsstreit Jupiter Jones gegen Jupiter Jones haben Jupiter Jones gewonnen!“

(verdutzte Blicke)

Hoschi: „Manowar“

Ingo: „Jaaaahhh! Super! Wahnsinn. Fighting the World war meine erste Platte von denen. Klasse!

Jan-Dirk: Meine auch.

Beide beginnen Blackwind, Fire and Steelt zu singen

Jan-Dirk: Lauteste Band der Welt.

Beide: „Weltrekord!“

Hoschi: „Jetzt etwas heißer umstritteneres: Tokio Hotel?“

Ingo: „Ich dachte wir sprechen über Bands?“

Jan-Dirk: „Die tun mir eigentlich leid. Sie sind noch viel zu jung um zu checken, wie es so läuft und werden jetzt vorne und hinten ausgenutzt und können dann später gucken, wo sie bleiben.“

Hoschi: „Dieselbe Liga: Killerpilze“

Ingo: „Mit denen habe wir gestern Abend noch gespielt. Ist musikalisch eigentlich gar nicht mein Fall. Es sind zwar ganz nette Jungs und der Schlagzeuger hat für sein alter so einiges drauf, aber wie gesagt: nicht mein Ding.“

Hoschi: „Ok, genug von der Konkurrenz, kommen wir wieder auf euch zu sprechen: Badet ihr eigentlich in Kaffee?“

(beide lachen)

Ingo: „Die Frage ist gut. Das hat uns bis jetzt noch nie jemand gefragt. Obwohl die Idee dahinter gar nicht so kompliziert ist.“

Jan-Dirk: „Also heute hätten wir ein Kaffeebad nötig, da wir wenig geschlafen haben. Aber normalerweise ist das nicht unsere Art.“

Hoschi: „kommen wir aber lieber wieder auf die ernsten Dinge des Lebens zu sprechen. Stichwort: http://www.die-relaxte-kluftpuppe.de,euer Podcast. Wird es da auch das ein oder andere Schmankerl aus dem Studio zu geben?“

Ingo: „Ja, das ist eigentlich eine gute Idee. So abends zusammen sitzen und Dünnschiss labern können wir ja ganz gut.“

Jan-dirk: „Das sieht dann nur wieder so aus, dass wir über 90 Minuten schwafeln und ich darf es dann wieder schneiden.“

Hoschi: „Jaja, die Arbeit bleibt dann immer am Bassisten hängen. Das kenn ich.“

Jan-Dirk: „Jap, genau. Die Kerle, die mit Musikern rum hängen.“

(-Bassistenwitze am laufenden Band-)

Hoschi: „Um bei den Nebenprojekten zu bleiben: Ingo, möchtest du uns etwas zu deinem Projekt in Japan erzählen? Solitary Man Records?“

Ingo: „Ja, gerne doch. Die Sache läuft super. Wir haben dort bis jetzt drei Tourneen veranstaltet und die Sache läuft ganz gut soweit. Mit dabei waren unter anderem: Dover, The Movement, Boysetsfire, Muff Potter und Beatsteaks. Die Tickets haben sich verkauft wie geschnitten sushi. Unser Label ist auch unter anderem von Nippon Tv gefördert. Es geht halt darum, für gute Bands, die nur in Deutschland und dem umliegenden Europa bekannt sind, hier eine neue Plattform zu schaffen, so dass ihre Platten auch ganz normal zu haben sind und nicht nur als teurer Import.“

Hoschi: „Damit Jan-Dirk auch noch mal etwas zu erzählen hat, würde ich gerne noch das ein oder andere zu euren Signature Instrumenten hören.“

Jan-Dirk: „Kein Problem. Sinn der Sache ist es, dass wir uns zusammen mit Carrer gedacht haben, dass es für Newcomer eine super Sache wäre, qualitative Instrumente zu einem guten Preis zu bekommen. Wir haben so zwei Monate mit der Planung uns Konstruktion verbracht und haben eine Gitarre und einen Bass entworfen, die zwar günstig sind, aber kein Mist.“

Hoschi: „Darf ich kurz unterbrechen? Wie günstig ist ‚günstig’?“

Jan-Dirk: „Im Normalfall so um die 400 Euro. Es kommt halt auch immer auf den Händler an. Bei Guidos Signature-Gitarre sieht das da etwas anders aus. Die ist aus dem Hause Helliver, einem kleinen Unternehmen aus der Nähe von Münster. Das Teil ist handgefertigt und kostet dementsprechend auch um die 2000 Euro. Aber dafür ist es auch Top Qualität!“

Hoschi: „Noch eine kurze Standartfrage zum Schluss: wie würdet ihr euch selber charakterisieren?“

Ingo: „Also wir jetzt die anderen? Oder wir uns gegenseitig oder was?“

Hoschi: „Euch als Band. Wenn‘s für die einfacher ist, darfst du es auch gerne zeichnen.“

Und mit den Worten: „Achtung, die schnellste Charakterisierung aller Zeiten entstand folgendes Bild in meinem Notizheft, exklusiv für Plug In Leser(innen):


Hoschi: „So, ich denke, damit haben wir vorerst alles Wichtige geklärt. Meine letzte Frage wäre normal gewesen, ob wir jetzt noch ein Bier zusammen trinken, aber das habt ihr ja quasi schon mit eurer Begrüßung abgehandelt. Ich bedanke mich im Namen des Plug In Magazins für das nette Interview.“

Beide: „Kein Problem, wir haben zu danken.“

Und so blicke ich dann nach einem super Festivaltag dem 19.08. entgegen um die Dontos im Ex-Haus in Trier nochmals in Aktion zu sehen.

Dienstag, 3. Juli 2007

Ein paar alte Sachen

Ich habe mal ein paar etwas ältere Blogeinträge raus gekramt, die ich unter einem Pseudonym gepostet hatte. Mitlerweile finde ich das irgendwie albern aber ich denke die "Weisheiten" der Einträge sollen doch irgendwie für die Nachwelt erhalten bleiben. Deswegen hier bitte sehr...

Gepostet am 18 Mrz 2007 um 12:04 AM

der sinn der keiner ist
Aktuelle Stimmung: listless

die Welt ist um einen Blog reicher!
na ja, zumindest ist es einer mehr.
und demnächst werden hier an dieser Stelle wohl auch noch mehr solcher Ergüsse zu lesen sein. die Themenauswahl lässt sich am besten mit dem Wort »Alles« beschreiben. egal ob Regen oder Traufe alles was dem Autor auf seinen Nervensträngen hängt wird hier virtuell zu Fall gebracht (sofern eine Aktion dieser Art überhaupt möglich ist).
der Sinn der Sache? der liegt wohl so fern verborgen wie der Sinn eines Blogs überhaupt. ein bisschen was zwischen Weltverbessern und Butterbrot schmieren, etwas von Ruhe und Chaos oder auch schwarze in weiß.
es geht nicht darum was zu beweisen oder virtuelle Schwänze zu vergleichen, nicht darum die Welt zu belehren oder jemanden für ihr Elend verantwortlich zu machen. es ist viel mehr ein Zeitvertreib, der nicht nur die Zeit sondern auch dumme Gedanken vertreibt.
und bevor es dem Leser (falls es da überhaupt welche gibt) die Lust vertriebt ist hier auch ende des ersten Streiches.


Gepostet am 20 Mrz 2007 um 8:38 AM

Vom Ende der Welt und sonstigem Spass...
Aktuelle Stimmung: Scheiße!

Gestern Mittag Punkt drei Uhr hat meine Freundin, welche noch immer über alles liebe (und das nicht nur, weil sie mir einen prächtigen Jungen geworfen hat) beschlossen, dass es wohl besser wäre, wenn wir (also sie und ich) von nun an nicht "nicht mehr zusammen" wären.
Eine alltägliche Geschichte eigentlich einfach und banal.
Die Feststellung die jedoch daraus bleibt ist folgende:
Wenn ich 65 Millionen Jahren irgend eine den Menschen nachfolgende Rasse mal mein Skelett ausbuddeln wird, ist der erste Gedanke bestimmt nicht: "Boah guck mal das ist doch der xyz, der am 19.03.2007 von seiner Freundin spontan nach eineinhalb Jahren glücklicher Beziehung, welche durch dick und dünn ging, verlassen wurde." vielmehr wird wohl so was wie "Guck sich einer das hässliche Vieh an" oder so was die Gedanken (oder was das auch immer zu dieser Zeit sein mag) dieser Wesen durchforsten.
Es gibt eigentlich nicht viel zu verstehen an solchen Geschichten. Im vergleich zur unfassbar großen unendlichen Weite von Raum und Zeit, ist ein Ereigniss wie dieses so bewegend wie ein Strohalm im Mist.
Allerdings für das einzelne kleine System eines jeden sterblichen Menschens ist die persönliche Supernova, die alles zum implodieren bringt...


Gepostet am 04 Apr 2007 um 7:55 PM

Sinsprüche...

Aktuelle Stimmung: blah

einfach eine kleine Liste "sinnvoller" Sprüche welche mir so durch den Kopf geistern...

Das Leben macht vor garnichts halt. Auch nicht vor mir.

Ich bin weiß Gott kein frommer Christ. Aber wenn es soetwas wie Gott geben sollte, ist mein Leben zu beschissen um es mir mit dem auchnoch zu verscherzen.

Liebe ist grausam. Entweder man wird verletzt oder man wird verletzen.