Montag, 30. August 2010

Ein kleines Märchen aus dem Alltag...

Es fragte das Radkäppchen den Bösen Golf: "Warum sind deine Lamepen so groß?" und der Golf antwortet: "Damit ich dort besser VW-Zeichen drin verstecken kann."




Mittwoch, 25. August 2010

Liebes Google-Maps...

... verarschen kann ich mich selber, danke.

Donnerstag, 12. August 2010

"Darf ich stören?" "Nein, Danke, später vielleicht!"

Ich gehöre vielleicht zu den letzten liberal denkenden objektiv eingestellten Technik Usern, die im direkten Vergleich zwischen PC und MAC auf ein Unentschieden plädieren. Was sich die Programmierer eines viel genutzten Betriebssystems, das Gemeinsamkeiten mit UNILUX aufweist, bei manchen Meldungen gedacht haben, wüsste ich allerdings schon gerne.


An sich nichts verwerfliches. Microsoft bietet ein Update für sein Produkt an, was bei "langlebiger" Software und sich entwickelndem Markt, nicht unbedingt das verkehrteste ist. Aus welchen Gründen, diese Software einen Neustart des gesamten Systems erfordert um das Update zu Implementieren, wird mir wohl genau so unverständlich bleiben wie Chinesisch. Nett immerhin, dass die Software fragt, bevor sie einfach alles aus macht und um diesen geheimnisvollen Ritus zu vollziehen.

Wenn man sowieso nichts besseres zutun hat, als Facebook mit der F5 Taste zu bombardieren, bietet sich der Klick auf "Jetzt neu starten" regelrecht an, da man sowieso mal wieder die leere Cola-Flasche gegen eine volle austauschen könnte und auf dem Rückweg noch kurz einen Umweg über die Toilette einplanen kann. Dann braucht man bei der Rückkehr zum PC nicht mehr ganz so lange vor dem Logo des Betriebssystems zu warten.

Für den Fall aber, dass man wirklich etwas sinnvolles zutun hat, wie sich zum Beispiel über die Vorteile von MAC und PC zu streiten, kann man die Maschine mit "Später neu starten" vertrösten.

In meiner Vorstellung zieht sich diese Meldung mit einem kleinen Schmollmund zurück in die Weiten des Betriebssystems aus denen sie gekommen ist und wartet auf "später"... Denkste. In Abständen, die mit handelsüblichen Chronometern als "zufällig" zu deklarieren sind, erscheint der kleine Quälgeist immer und immer wieder. Vielleicht hat man ja seine Arbeit erledigt und sich der F5 Taste zugewandt...

Weshalb macht man sowas?

Vielleicht ist es die Rache eines von seinen Kindern geplagten Programmierers? Schließlich ist der menschliche Nachwuchs für ähnlich penetrantes Verhalten bekannt. Oder die Arbeit an Warnhinweisen macht psychisch krank? Oder jemand fand, dass das unendlich Zeichen besser aussieht als eine 1? Oder Steve (J. nicht B.) bezahlt heimlich Menschen bei der Konkurrenz dafür, dass sie Sachen machen, die ihm zu Gute kommen? Oder? Oder? Oder? Ich denke die Antwort hierzu gibt es... Irgendwo... Dadraußen... "später"...

Dienstag, 10. August 2010

Die Chronik eines Geburtstages.

Wie fängt man eine Geschichte an, die keine ist? Eine Statistik, die ohne begleitende Worte nur kalte Zahlen darstellt? Meiner Meinung nach am besten damit, dass man erst einmal die beiden großen Kernprobleme anspricht, in Fragen formuliert und ohne weitere Beachtung stehen lässt. Kommen wir also zum eigentlich Kern der Sache:

Es trug sich zu, dass Lebewesen, die von sich behaupten, intelligent zu sein, den Brauch haben, einmal im Jahr, dem Tage ihrer jeweiligen Geburt zu gedenken. Ein festlicher Anlass, zu dem viele Glückwünsche eintreffen, von Personen, die sich nahe stehen und - Web 2.0 sei Dank - ebenso von jenen, die im »realen« Leben nicht einmal grüßen, wenn man an ihnen vorbei läuft.

Normalerweise dankt der Beglückwünschte. In vielen Fällen jedem einzelnen persönlich, in anderen aber auch - ebenfalls Dank Web 2.0 - auf demselben pauschalen Wege, in dem er gratuliert wurde.

Ich hingegen wage nun zu behaupten, den guten Mittelweg gefunden zuhaben, indem ich meinen Geburtstag in Form von Zahlen verarbeite. Auf diese Weise möchte ich alle Gratulantinnen und Gratulanten wissen lassen, dass die Glückwünsche angekommen sind und wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden.

Im Zuge meines privaten Interesses am Verlauf des Web 2.0 und der Kommunikation als solches, erlaube ich mir nun, hier eine kleine Übersicht der Wege, auf welchen mir gratuliert wurde, zu veröffentlichen:

Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz befindet sich Myspace. Hier erreichten mich ganze null (in Zahlen: 0) Glückwünsche.

Auf immerhin drei Grüße brachten es ICQ und StudiVZ. Interessanterweise war letzteres das einzige, in dem ausschließlich die Pinnwand zur Kommunikation diente.

StudiVZ-Bild

Der persönliche Kontakt hat es immerhin auf den vorvorletzten Platz gebrachte mit insgesamt vier Gratulierenden.

Mit jeweils vier Anrufen und Kurznachrichten bring des das Handy mit einer Gesamtzahl von acht auf den dritten Platz. Hierrüber erreichte mich auch die erste Nachricht um Punkt 00:01 Uhr.

Den zweiten Platz belegt Wer-Kennt-Wen, mit 20 Glückwünschen, die sich auf 14 Gästebucheinträge und sechs Nachrichten verteilen. Auf diesem Weg ereilte mich auch der letzte, rechtzeitig abgegebene Gruß um 23:57. Außerdem auch mein diesjähriger Lieblings-Geburtstags-gratulations-Satz: »Glückwunsch! Sie sind der Gewinner eines immer älter werdenden Körpers an dem jeden Tag neue Probleme auftreten können.«

Absoluter Spitzenreiter und weit außerhalb der Konkurrenz tummelt sich Facebook mit 32 Grüßen zum Wiegenfest. Davon entfallen lediglich zwei auf persönliche Nachrichten, der Rest ist an der Pinnwand zu finden.

Facebook-Bild

Warum erzählt man aber mitten in der Nacht von den 70 Menschen, die zum Geburtstag gratulieren? In Form einer Geschichte, die keine ist; mit Statistik, der die folgenden Worte die Kälte nehmen und zugleich obige Frage beantworten sollen:

»Vielen Dank euch allen!«